Die Zukunft des stationären Handels – Stationär vs. Internet

Best Practice Beispiele zur Stärkung des stationären Fachhandels

pεrƒormatıvε dıƒƒεrAncε ın rεpεtıtıon . .

Foto: Joël, Evelyñ, François, . . via Compfight

Der Anteil des Online-Handels am Einzelhandelsumsatz in Deutschland steigt kontinuierlich.

Während er derzeit je nach Studie und Betrachtungsweise zwischen 8 % und 10 % liegt, werden für das Jahr 2025 Anteile zwischen 15 und 30 % prognostiziert.

Dabei streuen die Markanteile beträchtlich. So werden in Westeuropa für Getränke zumeist Anteile um die 1 % angegeben, für Bücher um die 17 % und für Musik bereits 35%. Einerseits erweist sich der Ansatz des Fachhandels, das stationäre Sortiment identisch in einem Online-Shop abzubilden, häufig als wenig erfolgreich, andererseits können die durch das Internet und weitere mobile Technologien direkt getätigten oder indirekt beeinflussten Umsätze nicht ignoriert werden.

Shopping!

Foto: Roger Price via Compfight

Es stellt sich die Frage, wie der stationäre Fachhandel darauf reagieren sollte. Die folgende Mindmap gibt einen Überblick über mögliche Ansatzpunkte zur Steigerung der Attraktivität des stationären Facheinzelhandels und damit seiner Umsätze.

Einerseits hilft diese Systematisierung in sechs Aktionsbereiche dem Facheinzelhandel, konkrete Handlungsfelder zu identifizieren, andererseits zeigt die Praxis, dass es nahezu unmöglich ist, die Aktionsfelder separat zu betrachten. So sind neue Techniken wie die Instrumente des Mobile Commerce häufig mit Bausteinen aus Stadtmarketing, Sortimentskompetenz oder auch des lokalen Kundenbewusstseins verbunden.

Aber nicht nur aus der technischen Perspektive ist die Integration der verschiedenen Aktionsfelder sinnvoll. Eine erfolgreiche Profilierung des Fachhandels ist nur möglich, wenn die Aktionsfelder nicht isoliert, sondern kombiniert verfolgt werden, zumindest soweit es den zeitlichen Horizont dieser Abhandlung betrifft, deren Fokus auf konkreten bereits umgesetzten oder in den nächsten maximal fünf Jahren voraussichtlich bedeutsamen Maßnahmen liegt.

handshake isolated on business background

Foto: SalFalko via Compfight

Neue Technologien mit unterschiedlichen Ansätzen

Aufgrund der zunehmend steigenden Verbreitung von Smartphones und der damit einhergehenden völlig neuen Kundenzugangsmöglichkeiten sind die hiermit verbundenen Techniken und Möglichkeiten von besonderer Bedeutung.

Eine diesbezüglich für den Fachhandel interessante Anwendung ist das Digitalisieren von Kassenzetteln und eine Verknüpfung zwischen dem Smartphone des Kunden und dem Informationssystem des Fachhändlers, wie es derzeit beispielsweise Euronics, basierend auf der Lösung von Reposito, in fünf großen Filialen rund um den Bodensee einsetzt. Über einen QR-Code, der auf den Kassenzettel aufgedruckt ist, werden per App direkt die Kassenzetteldaten in das Smartphone übertragen. Für den Kunden ist diese kostenlose Leistung vorteilhaft, da sich mit Hilfe der App das Aufbewahren des Kassenzettels erübrigt. Er erhält zusätzlich über seinen Fachhändlerautomatisch eine Reihe von Serviceleistungen rund um sein Produkt, so etwa Benachrichtigungen bei Rückrufaktionen oder beim Ablauf der Garantiezeit sowie Zugriff auf Bedienungsanleitungen.

 

Galaxy Note II Sales Reach 5 Million Units SamsungTomorrow via Compfight

Dem Händler eröffnet sich gleichzeitig neues Marketingpotential, es entsteht ein direkter Kontaktkanal zwischen Fachhändler und Kunde, er kann seine Kundschaft per Smartphone erreichen und aktuelle Angebote, Events oder besondere Dienstleistungen bewerben. Die Verknüpfung zu den übrigen Aktionsfeldern der Mindmap wird hier schnell ersichtlich.

Für den stationären Fachhandel erfolgversprechend ist dabei der Einsatz von Location based Services – ortsbasiertem Marketing, z. B. in Form von Coupon-Aktionen. Gutscheine werden in dem Moment auf dem Handy angezeigt, in dem der Kunde am Geschäft vorbeigeht.

Die Personalisierung bietet weiterhin filialisierten Fachhändlern oder Verbundgruppen die Möglichkeit, ihren Kunden standortübergreifend einen besonderen Service anzubieten. Möglich sind Auswertungen auf Basis der Kaufhistorie der einzelnen Kunden, was vor allem für den Fachhandel vorteilhaft ist, welcher derzeit noch keine eigenen Kundenkarten nutzt.

Christmas Sales Shoppers zach.williams via Compfight

Während Reposito im Wesentlichen auf den Dienstleistungsaspekt fokussiert, steht beim Anbieter Flexkom deutlich stärker der häufig mit Bausteinen aus Stadtmarketing, Sortimentskompetenz oder auch des lokalen Kundenbewusstseins verbunden.

Aber nicht nur aus der technischen Perspektive ist die Integration der verschiedenen Aktionsfelder sinnvoll. Eine erfolgreiche Profilierung des Fachhandels ist nur möglich, wenn die Aktionsfelder nicht isoliert, sondern kombiniert verfolgt werden, zumindest soweit es den zeitlichen Horizont dieser Abhandlung betrifft, deren Fokus auf konkreten bereits umgesetzten oder in den nächsten maximal fünf Jahren voraussichtlich bedeutsamen Maßnahmen liegt.

Rabattgedanke zur Profilierung des Einzelhandels im Vordergrund.

Der Einzelhändler gibt über sein Geschäft eine Flexkom-Kundenkarte aus und gewährt den Inhabern einen von ihm selbst festgelegten kartenspezifischen Rabatt, unabhängig davon, ob die Karte von ihm oder einem anderen Geschäft, z. B. einem Webshop, ausgegeben wurde. Einen Teil des Rabattes zahlt er in das System und partizipiert im Gegenzug von Rabatten, welche Kunden auf Basis der von seinem Geschäft ausgegebenen Karte erhalten.

Gemeinsam ist beiden Angeboten die ortsbasierte Einbindung von Smartphones. So kann der Karteninhaber in der finalen Ausbaustufe mittels einer App teilnehmende Händler und deren Rabatte oder spezielle Sonderangebote orts- oder umgebungsbezogen suchen.

Aber auch Kunden, die nicht registriert und deren Mobilfunknummern unbekannt sind können vom Fachhandel im Rahmen von Lacation based Services erreicht werden, sobald sie sich im Geschäft oder in seiner unmittelbaren Nähe aufhalten. Ist die Bluetooth-Verbindung des Smartphones aktiviert, kann der Handel z. B. Produkt- und Serviceinformationen oder Coupons an diesen Personenkreis senden und damit z. B. das Betreten eines Geschäftes, das Aufsuchen anderer Abteilungen oder den Kauf bestimmter Produkte forcieren. Aktiv kann der Kunde selbst – soweit vom Einzelhandelangeboten – geschäfts-, produkt- oder servicespezifsche Informationen über QR-Codes mobil abrufen.

Quelle: IHK Baden Württemberg

 

Tags: , , , ,

Facebook Comments:

Möchten Sie mit einem überraschend einfachen System neue Interessenten für Ihr Unternehmen gewinnen?

Dann fordern Sie jetzt hier die kostenlose Video-Serie zum Thema "Erfolgreiches Internet-Marketing" an! Sie können Ihre E-Mail-Adresse eingeben oder auf den Facebook-Button klicken!

E-Mail-Marketing by Klick-Tipp.

Follow Me


Listed in the Findelio Website Directory

RSS Feed Directory - Search and read RSS Feeds without any RSS reader.

RSS-Verzeichnis



Internet & Telefon 32

Der Topseller für schnelles Internet: Internet & Telefon 32

Power Email Marketing Am Bahnhof 22
56841 Traben-Trarbach
Deutschland