Trends der digitalen Wirtschaft

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat den Leitfaden “Trends der digitalen Wirtschaft” veröffentlicht.

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Weltweit nutzen gut zwei Milliarden Menschen das Internet. In Deutschland ist klar:

  • Das Internet ist zu einem Alltagsmedium geworden und kaum mehr wegzudenken – weder aus dem Privat- noch aus dem Geschäftsleben. Dabei bezieht sich die Nutzung des Internets nicht lediglich auf die Telekommunikations-, Informations- und Medienbranche, sondern findet über alle Branchen hinweg Anwendung.
  • Die Nutzung elektronischer Geschäftsprozesse führt nicht nur zur Senkung von Transaktionskosten, sondern lässt auch vollkommen neue Geschäftsmodelle entstehen. So können durch Nutzung des Internets „klassische“ Güter und Dienstleistungen günstiger vertrieben werden.
  • Durch den elektronischen Transfer von Informationen werden Transaktionskosten gesenkt und Transaktionsprozesse beschleunigt. Dies bringt für beide Seiten (Anbieter und Abnehmer) Vorteile.
  • Zum anderen sind ganz neue Arten von Produkten und Dienstleistungen durch das Internet erst möglich geworden, wie z.B. die Möglichkeit, Drucksachen zu individualisieren (vgl. Web-to-Print), oder das Geschäft mit virtuellen Gütern in Online-Spielen.

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In diesem Zuge stellt die digitale Wirtschaft einen enormen Wachstumsmotor für Deutschland dar. Zudem bietet die Branche spannende Themen, zu denen viele interessante Studien und Zahlen veröffentlicht werden. Allerdings geht bei der Menge an Datenmaterial der verschiedenen Anbieter oftmals der nötige Überblick verloren. Ziel dieses im Forum Marktforschung entstandenen Leitfadens ist es daher, die Sachverhalte transparenter zu machen. Hierzu werden Umsätze, Beschäftigte sowie relevante Trends und Entwicklungen der Branche tiefgehend erläutert und mit Zahlen und Fakten untermauert. (Carola Lopez, Fachgruppenmanagerin, Referentin Marktforschung, Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

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Umsätze und Beschäftigte der digitalen Wirtschaft

Eine vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und vom Rhein-Ruhr Institut für angewandte Systeminnovation (RIAS) e.V. durchgeführte Studie beziffert die Umsätze in der digitalen Wirtschaft für 2010 mit gut 101,9 Milliarden Euro und mit rund 337.000 Beschäftigten.

Demnach wächst die digitale Wirtschaft in Deutschland zwischen 2008 und 2012 mit durchschnittlich knapp neun Prozent und überschreitet erstmals die 100-Milliarden-Euro Umsatzmarke in 2010. Für 2012 wurden rund 120 Milliarden Euro Umsatz erzielt (mit etwa 390.000 Beschäftigten). Die Branche gehört damit eindeutig zu den Wachstumsmotoren für die deutsche Wirtschaft: Neben der Erzeugung der eigenen Wertschöpfung übt die digitale Wirtschaft nämlich eine starke Hebelwirkung für die Gesamtwirtschaft aus. Mit 1,00 Euro Umsatz in den Kernbereichen werden Transaktionen von 8,00 bis 9,00 Euro im Bereich des E-Commerce (gesamter E-Commerce-Umsatzin 2010: ca. 816 Milliarden Euro) ermöglicht. Diese Entwicklung schlägt sich auch auf dem Arbeitsmarkt nieder: Ein Beschäftigter in der digitalen Wirtschaft sichert die Arbeitsplätze von 8,5 bis 10 Beschäftigten in der Gesamtwirtschaft. In den drei Segmenten, die zum Kern der digitalen Wirtschaft gehören, wurden im Jahr 2010 folgende Umsätze getätigt:

  • Service Access: ca.27,67 Milliarden Euro Umsatz
  • Applikationen und Services: ca.31,64 Milliarden Euro Umsatz
  • End-User-Interaktion: ca. 42,59 Milliarden Euro Umsatz

Quelle: BV

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Wertschöpfungskette der digitalen Wirtschaft

Folgende Sektoren gelten als Kern der digitalen Wirtschaft:

  • Service Access: hierunter fallen alle mobilen und stationären Datendienste für den Zugang zum Internet, Internet-Exchange-Services und die Domainvergabe.
  • Applikationen und Services: hierzu gehören IT-Outsourcing, Hosting, Cloud Computing, die Erstellung von Internet-Präsentationen, Online-Marketing, Softwareapplikationen für Webanwendungen einschließlich E-Learning und die digitale Printvorstufe sowie Web-to- Print-Anwendungen.
  • End-User-Interaktion: dieser Bereich umfasst alle End-User, Unternehmen und Konsumenten, d.h. den gesamten B2B-E-ommerce zwischen Unternehmen, das Online-Banking, B2C-E-Commerce mit Waren und Online-Services (Partnervermittlung, Tickets, Fahrkarten, Reisetouristik, etc.) sowie originärer Web-Content (Online-ublishing,Medien- downloads, mobile Apps, etc.).

Den gesamten Bericht kann man sich kostenlos runterladen unter:

LEITFADEN TRENDS DER DIGITALEN WIRTSCHAFT

In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auch nochmals auf unsere Internet-Seminare zu diesen Themen hinweisen.

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