Über Social Media einen Job im Ausland finden

Wer einen Job sucht, bekommt häufig die Empfehlung: „Vitamin B ist die Lösung.“ Es geht also primär darum, wen man kennt und nicht, was man beruflich weiß. Gute berufliche Kontakte – auch internationale – sollten also gepflegt werden, um im Bedarfsfall einen Job zu finden. Im Zeitalter der Social Media spielen diese selbstverständlich auch online eine große Rolle.

'i hate my work job' | business man project - explored Adam Foster via Compfight

Immer mehr Arbeitssuchende legen Profile auf Social Media Plattformen an, um berufliche Möglichkeiten auch im Ausland auszuloten. Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert zwar regional sehr gut, sie reicht aber kaum über Landesgrenzen hinaus. Daher ist das Internet ein weitreichendes Kommunikationsmedium. Auch viele Unternehmer nutzen das Internet sowie die Social Media, um sich über geeignete Bewerber zu informieren und Jobs auszuschreiben.

Kontakt mit Personalverantwortlichen aufbauen

Ein gutes Profil macht Menschen auf sich aufmerksam. Unternehmer und Personalverantwortliche kontaktieren gerne Bewerber mit vielsagenden Profilen und fundierten Kenntnissen. Je mehr relevante Netzwerke dafür genutzt werden, desto besser. Xing gilt als wichtige Business-Plattform in Deutschland und in Europa. Doch auch LinkedIn, Twitter und Blogs eignen sich für die Selbstdarstellung und die Kontaktsuche bzw. das Beziehungsmanagement.

Dabei ist der Kontakt zu Personalen und Firmenchefs besonders wertvoll, wenn es um die konsequente Jobsuche geht. Dies ist die Online-Variante des berühmten Vitamin B – Beziehungsmanagement – das für die Jobvergabe so wichtig ist. Damit stoßen Bewerber auf offene Ohren. Viele große international tätige Unternehmen wie Starbucks, die Citibank und UPS investieren einiges an Geld und Zeit in die Social Media und nutzen diese auch für die Mitarbeitersuche.

Das Netzwerk für Geschäftskontakte LinkedIn zählt zwischenzeitlich mehr als 225 Millionen Mitglieder. Genauso wie bei Xing hat ein Mitglied bei LinkedIn nicht nur direkte Kontakte, sondern findet auch Personen zweiten und dritten Grades, mit denen er also über andere verbunden ist. Hier macht es Sinn, sich von einer direkten Kontaktperson einer Zielperson vorstellen zu lassen.

handshake isolated on business background SalFalko via Compfight

Auf ein seriöses glaubwürdiges Profil achten

Bei der Selbstdarstellung im Netz machen immer noch viele User den Fehler, Privates und Berufliches nicht fein zu trennen. Dabei ist ein öffentliches kompromittierendes Bild oder gar ein Film von einer Party schon häufig ein Ablehnungsgrund für Bewerber geworden. Das Profil sollte seriös gehalten sein und gut gepflegt werden. Erst dann gewinnt der Bewerber damit Interesse und bekommt möglicherweise auch Anfragen.

Profile professionell vervollständigen und Vertrauen aufbauen

Profile lassen sich auf einfache Weise anlegen und aufbauen. Neben beruflichen Stationen gehören auch Empfehlungen früherer Arbeitgeber dazu. Ehemalige Kollegen können ebenso wertvolle Empfehlungen geben und Fachkenntnisse beschreiben.

Der Expertenstatus kann auch deutlich werden mit professionellen Tweets bei Twitter. Wer hier die Neuigkeiten aus der Branche postet, beweist sein Know-how und Interesse. Auch macht es Sinn, den favorisierten Unternehmen bei Twitter zu folgen. So verpasst man keine Job-Neuigkeit mehr.

Soziale Rekrutierungs-Tools nutzen

Genauso spannend wie das Folgen interessanter Firmen sind Online-Rekrutierungswerkzeuge. TweetMyJobs ist ein Beispiel für bekannte Rekrutierungstools. Hier lassen sich Präferenzen eingeben und passende E-Mail- oder Twitter-Benachrichtigen abonnieren. LinkedIn bietet mit dem sogenannten Job Change Notifier aktuelle Meldungen zu Firmen. Und die Business-Plattform Xing gibt Mitgliedern Job-Empfehlungen, die zu Ihrem Profil passen.

FY 2013 Budget PresentationCreative Commons License Maryland GovPics via Compfight

Fremdsprachige Fachartikel veröffentlichen und international bloggen

Ein Blogger kann wunderbar seine beruflichen Kenntnisse veröffentlichen und sich als Experte präsentieren. Auch in den jeweiligen Fremdsprachen der angestrebten Zielländer macht es Sinn. So werden Personalchefs anderer Länder aufmerksam. Wer relevanten Gruppen bei Xing und LinkedIn beitritt, kann sich zudem an Diskussionen rund um das gewählte Berufsfeld beteiligen.

Fremdsprachenkenntnisse gut ausbauen

Wer nicht so sicher ist in den Fremdsprachen der Länder, die er beruflich ausgewählt hat, kann auch auf die Hilfe professioneller Übersetzer zurückgreifen. Sicher macht es auch Sinn, seine Fremdsprachen- und kulturellen Kenntnisse auszubauen. Schließlich ist die Integrationsfähigkeit des Bewerbers für die Jobsuche ebenso wichtig wie die beruflichen Kenntnisse und die soziale Vernetzung.

Über den Autor: ist der HR-Direktor von Lingo24, einem Übersetzungsbüro, das professionelle Übersetzungen anbietet. David hat eine Erfahrung von rund 20 Jahre in globalem HR-Management und hat mittlerweile umfangreiche Kenntnisse über die Rekrutierung und Ausbildung von Mitarbeitern in sehr unterschiedlichen Kulturen erlangt. Folge David und Lingo24 auf Twitter unter @l24de.

 

Tags: , , ,

Facebook Comments:

Möchten Sie mit einem überraschend einfachen System neue Interessenten für Ihr Unternehmen gewinnen?

Dann fordern Sie jetzt hier die kostenlose Video-Serie zum Thema "Erfolgreiches Internet-Marketing" an! Sie können Ihre E-Mail-Adresse eingeben oder auf den Facebook-Button klicken!

E-Mail-Marketing by Klick-Tipp.

Follow Me


Listed in the Findelio Website Directory

Aktuelles

ADTECHNOLOGY - Facebook misst plattformübergeifend
Do, Sep 29, 2016
Fachartikel Online Marketing

ADTECHNOLOGY - Mit Adblock-Nutzern den Dialog aufnehmen
Do, Sep 29, 2016
Fachartikel Online Marketing

SlideShare
Mehr Traffic durch Slide Share
Do, Sep 29, 2016
Interessante Beiträge

RSS Feed Directory - Search and read RSS Feeds without any RSS reader.

RSS-Verzeichnis



Internet & Telefon 32

Der Topseller für schnelles Internet: Internet & Telefon 32

Power Email Marketing Am Bahnhof 22
56841 Traben-Trarbach
Deutschland